Treffen mit Ministerin Joanna Mucha und Dr. Urszula Starakiewicz-Krawczyk

Am 22. und 23. November 2024 waren Bildungsministerin Joanna Mucha und Dr. Urszula Starakiewicz-Krawczyk, Direktorin des Instituts für die Entwicklung der polnischen Sprache (IRJP), in Berlin zu Gast. Am Freitagabend wurden der Vorstand und die Lehrer von Oświata von Frau Konsulin Marzena Kępowicz in die Botschaft der Republik Polen zu einem Gespräch über den Polnischunterricht in Deutschland eingeladen. An dem Treffen nahmen Vertreter polnischer Organisationen teil, die Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen in diesem Bereich auszutauschen. Vom Direktor des IRJP erfuhren wir von der zunehmenden Zusammenarbeit zwischen dem Institut und KoKoPol. Dies ist für uns sehr wichtig, denn der Empfänger der von beiden Institutionen gewährten Mittel ist auch unser Verein. Wir sind sehr an einer transparenten Abrechnung der Mittel interessiert und das wird dank dieser Zusammenarbeit möglich sein. Vielen Dank für die Möglichkeit, an diesem äußerst interessanten Treffen teilzunehmen und an das polnische Bistro für den leckeren Imbiss.

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, uns erneut zu treffen, diesmal in den Räumen der Katharina Heinroth Grundschule. Dies war der dritte Anlauf zu diesem Treffen mit Frau Ministerin Mucha, die die beiden vorherigen in letzter Minute absagen musste; das erste Mal zu unserem Jubiläum und das zweite Mal im September aufgrund der Überschwemmungen in Polen.

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste durch die Direktorin der Europaschule, Ewa Kampes, sprach die Ministerin über die Bedeutung der polnischen Sprache und der polnischen Identität. Sie sprach über die Bedeutung der Förderung der polnischen Sprache und die Vorteile des Erlernens dieser Sprache außerhalb Polens. Sie stellte kurz die Ziele des Bildungsministeriums in Bezug auf dieses Thema vor.

Anschließend bat Frau Marzena Kępowicz die Ministerin, die Medaille der Kommission für nationale Bildung an unsere Kollegin, die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Izabela Mischke zu überreichen. Herzlichen Glückwunsch, Izabela! Sie hob den Beitrag von Izabela Mischke hervor und erklärte, dass sie es zutiefst bedauere, dass sie nicht in der Lage gewesen sei, ihren Kolleginnen und Kollegen die Medaillen im Juni anlässlich der Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen des Vereins persönlich zu überreichen.

Nach einer rührenden Zeremonie trug die Gewinnerin des Vortragwettbewerbs, Milenka Małolepszy, ein Gedicht von Wanda Chotomska speziell für Iza vor.

Anschließend sahen wir eine Aufführung des Ensembles Krakowiacy unter der Leitung von Direktorin Ewa Kampes in der Katharina Heinroth Grundschule. Der letzte Punkt auf der gestrigen Tagesordnung war eine Aufführung der Oświata-Theatergruppe „Bez Paniki“, die den geladenen Gästen ein Stück mit dem Titel „My z Polski, my z Niemiec“ („Wir aus Polen, wir aus Deutschland“) zeigte. In dieser multimedialen Aufführung wurden auf humorvolle Weise die Stereotypen der Erziehung in Polen und Deutschland dargestellt. Mal berührend, mal nachdenklich, erzählt es von einem Gefühl der Identität. Einer der jungen Schauspieler sagt in seinen letzten Worten: Wer bin ich? Ich bin Pole, ich fühle mich auch als Deutscher. Aber vor allem bin ich ein Europäer.

Wir möchten Frau Konsulin Marzena Kępowicz für die Organisation der beiden Treffen und Frau Ewa Kampes für ihre Gastfreundschaft danken.

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