{"id":2736,"date":"2020-01-02T22:32:30","date_gmt":"2020-01-02T21:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/oswiataberlin.de\/?p=2736"},"modified":"2020-05-01T09:43:37","modified_gmt":"2020-05-01T07:43:37","slug":"uczniowie-pts-oswiata-w-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oswiataberlin.de\/de\/uczniowie-pts-oswiata-w-berlin\/","title":{"rendered":"Die Sch\u00fclerschaft des Polnischen Schulvereins \u201eO\u015bwiata\u201c in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Wenn \u00fcber polnische Bildungsorganisationen geschrieben wird, r\u00fccken h\u00e4ufig ihre Geschichten, Organisationsstrukturen, Handlungsfelder sowie Schwierigkeiten und Erfolge in den Vordergrund. Wesentlich seltener wird \u00fcber die Grundlage ihrer Arbeit, n\u00e4mlich \u00fcber die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, berichtet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2227 aligncenter\" src=\"https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"362\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-300x200.jpg 300w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-768x512.jpg 768w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-700x467.jpg 700w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-410x273.jpg 410w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-100x67.jpg 100w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-275x183.jpg 275w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-770x513.jpg 770w, https:\/\/oswiataberlin.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG_0276-370x247.jpg 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 362px) 100vw, 362px\" \/><\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerschaft von PSV \u201eO\u015bwiata\u201c besteht aus jungen Menschen im Alter von drei Jahren bis hin zur Vollj\u00e4hrigkeit. Sie bilden nicht nur altersm\u00e4\u00dfig eine sehr heterogene Gruppe, sie tun es auch im Hinblick auf ihre polnischen Sprachkenntnisse. Das r\u00fchrt daher, dass die Kinder und Jugendlichen aus verschiedensten Familienmodellen stammen, aus Familien mit einer einheitlichen nationalen Herkunft, aus kulturell und national gemischten Familien, aus Familien, in welchen viel Wert auf fl\u00fcssigen Sprachgebrauch gelegt wird und aus Familien, denen es gen\u00fcgt sich in der jeweiligen Sprache verst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen. Das bringt die Lehrer vor schwierige Herausforderungen, die allen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern einer Klasse ihre Aufmerksamkeit widmen sollen, dabei die einen f\u00f6rdern wollen und gleichzeitig den anderen Grundlagen vermitteln m\u00fcssen. Beide Gruppen sind sehr ambitioniert und dennoch werden viele von ihnen sagen, dass das Lernen der polnischen Sprache kein Zuckerschlecken ist.<br \/>\nDie polnischen Unterrichtseinheiten finden in unserem Fall einmal w\u00f6chentlich am Nachmittag zwischen 16:30 und 19:00 Uhr i.d.R. nach dem regul\u00e4ren langen Schulunterricht statt. Es erfordert viel Motivation und Durchhalteverm\u00f6gen, um sich f\u00fcr das Lernen anstelle von gemeinsamer Erholung mit Freunden zu entscheiden. Dabei spielen vor allem das Engagement der Eltern, die Lust der Kinder und Jugendlichen sowie die Gestaltung des Unterrichts durch die Lehrer die entscheidenden Rollen.<br \/>\nJungen Menschen wird schnell bewusst, wie wichtig es heutzutage ist, mehrere Sprachen zu beherrschen. Anfangs merken sie, das die Sprache ihrer Eltern ihnen erlaubt, bei Besuchen in Polen nicht nur Zeit mit ihrer Familie sondern auch mit Gleichaltrigen zu verbringen, mit ihnen Fu\u00dfball zu spielen, ins Kino zu gehen oder sich \u00fcber verschiedene Themen auszutauschen und letztendlich auch neue Freunde zu gewinnen. Sp\u00e4ter erkennen sie, dass eine zus\u00e4tzliche Sprache auch berufliche Vorteile mit sich bringen kann. Wir haben u.a. Absolventen, die gleichzeitig deutsches und polnisches Recht lernen oder Polonistik an deutschen und polnischen Universit\u00e4ten studieren. Einer unserer Sch\u00fcler erlebte dank seiner guten Polnischkenntnisse eine fantastische Gelegenheit bei einem Film mitzuwirken, indem er die Rolle des jungen Marcel Reich-Ranicki spielen durfte.<br \/>\nUnsere Sch\u00fcler sch\u00e4tzen ebenfalls das formale und internationale Zeugnis der polnischen Sprachkenntnis. Viele von ihnen erlangten Sprachzertifikate in Polnisch als Fremdsprache auf dem mittelschwerem Sprachniveau B2. Doch wozu verhilft ihnen solch ein Zertifikat?<br \/>\nDie Note der Zertifikatspr\u00fcfung kann auf Wunsch hin auf dem deutschen Schulzeugnis aufgef\u00fchrt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>werden. Das kann z.B. den Antritt zum Abitur erleichtern, wenn vorher keine andere zweite Fremdsprache erlernt wurde. Au\u00dferdem ist das Sprachzertifikat ein anerkannter Nachweis f\u00fcr die Kenntnis der polnischen Sprache, der ein Studium in Polen oder interessante berufliche Perspektiven auf nationaler oder internationaler Ebene erm\u00f6glicht. Unsere Sch\u00fcler orientieren sich als junge, m\u00fcndige und intelligente Menschen exzellent in der gegenw\u00e4rtigen Welt und sind sich dieser Tatsachen bewusst.<br \/>\nSie versp\u00fcren<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>keine Angst vor der Zertifikatspr\u00fcfung. Das kommt daher, weil viele von ihnen regelm\u00e4\u00dfig an Sprachreisen sowie Literatur-, Rezitations- und Rechtschreibwettbewerben teilnehmen, die von dem Verein \u201eWsp\u00f3lnota Polska\u201d (Polnische Gemeinschaft) und dem PSV \u201eO\u015bwiata\u201d organisiert werden. Zahlreiche nehmen auch an der Polnischen Spracholympiade teil, die seit Jahren in Deutschland stattfindet, wodurch sie ihr Wissen \u00fcber Polen, dessen Geschichte und Literatur und vor allem ihren Wortschatz und freien Sprachgebrauch bereichern. F\u00e4hige, ehrgeizige und selbstst\u00e4ndige Sch\u00fcler, die die eindeutige Mehrheit im PSV \u201eO\u015bwiata\u201c bilden, reagieren hervorragend auf sinnvoll angehobene Anforderungen im Unterricht. Sie f\u00fchlen sich dadurch wertgesch\u00e4tzt und ernst genommen. Sie m\u00f6gen es, Herausforderungen zu trotzen und wollen gerne ihr Wissen und ihre F\u00e4higkeiten unter Beweis stellen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0 <\/span><br \/>\nVon nichts anderem zeugt das Engagement einer recht gro\u00dfen Sch\u00fclergruppe in dem Jugendtheater \u201eBez Paniki\u201c (Keine Panik) sowie ihre ins Deutsche \u00fcbersetzte polnische Poesie und selbstverfasste Gedichte im Rahmen des Literaturwettbewerbs \u201eM\u0142odzie\u017c pisze wiersze\u201c (Jugend schreibt Gedichte). Dar\u00fcber hinaus sch\u00e4tzen alle ihre in der polnischen Schule geschlossenen Freundschaften.<br \/>\nAuch die Lehrer haben trotz vieler Schwierigkeiten und Probleme, die beim Unterrichten einmal pro Woche entstehen, beim Anblick dieser tapferen, sich stets entwickelnden jungen Menschen, die ihre Meinung entschlossen vertreten, keinen Zweifel an dem Sinn der Arbeit, die sie verrichten. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn \u00fcber polnische Bildungsorganisationen geschrieben wird, r\u00fccken h\u00e4ufig ihre Geschichten, Organisationsstrukturen, Handlungsfelder sowie Schwierigkeiten und Erfolge in den Vordergrund. Wesentlich seltener wird \u00fcber die Grundlage ihrer Arbeit, n\u00e4mlich \u00fcber die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, berichtet. Die Sch\u00fclerschaft von PSV \u201eO\u015bwiata\u201c besteht aus jungen Menschen im Alter von drei Jahren bis hin zur Vollj\u00e4hrigkeit. 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